Podcast-Tool Podigee (Bild: Pixabay)

Dieser Podcast-Hoster nimmt euch mit einem “Killerfeature” viel Zeit und Arbeit bei der Audio-Postproduction ab.

Podcasten = viel Technikkram

Als ich Mitte Mai 2020 begann meinen ersten eigenen Podcast umzusetzen (den USP Marketing Podcast), hatte ich fast keine Ahnung von der Materie. Bis dahin war ich nur Konsument, kein Produzent.

Wer sich mit dem Podcasting beschäftigt, weiß, dass die Realisierung eines Audioblogs (so die alte Bezeichnung) viel Zeit kostet. Und dass man sich mit vielen technischen Dingen beschäftigen muss. Zum Beispiel mit der Aufnahmetechnik (Mikrofon / Webcam, Voice Recorder / Videokonferenz-Software…), dem Schnitt (Welche Software? Wie funktioniert die?), dem Hosting und so weiter.

Letztgenanntes ist ein wichtiges Thema. Denn ein Podcast besteht aus:

    • einer Audiodatei

    • und einem RSS-Feed

Das bedeutet: Wenn ihr beispielsweise über iTunes eine Folge anhört, so liegt diese nicht auf den Apple-Servern, sondern auf dem Webspace des Podcast-Produzenten oder bei einem speziellen Podcast-Hoster. Über die Really Simple Syndication (RSS) gelangt der Stream zu iTunes, Spotify, Deezer und in andere Kanälen.

Podcast einfach hosten

Wenn ihr möchtet, könnt ihr euren Podcast bei euch selbst hosten. Dann benötigt ihr beispielsweise ein spezielles WordPress-Plugin, um mit der Audiodatei, dem Cover, den Metatags und weiteren Inhalten einen RSS-Feed zu erzeugen, so dass das am Ende einen “richtigen” Podcast ergibt.

Kann man machen, besonders wenn man gerne herumfrickelt. Mein Ding ist das nicht. Also suchte ich mir einen Podcast-Hoster.

Meine ersten Folgen lud ich bei Soundcloud hoch, denn das deutsche StartUp kannte ich. Nach ein paar Uploads war mein Free-Account verbraucht und es ging ans Bezahlen.

Kein Problem. Wer ein (Neben-)Projekt richtig betreibt, kommt mit einer Freibier-Mentalität nicht weit. Zumal ich für Qualität gerne bezahle. Also schaute ich mir verschiedene Anbieter an, unter anderem Podcaster.de und Anchor, um das für mich beste Angebot zu finden. Am Ende landete ich bei Podigee.

Geiler Sound mit Podigee

Darum überzeugte mich Podigee:

    • klare, aufgeräumte Oberfläche

    • der einfache Push des RSS-Feeds zu iTunes, Spotify und Deezer

    • die tollen FAQ, die einem unter anderem verständlich erklären, wie der Podcast auch bei zahlreichen anderen Verzeichnissen landet

    • die faire Preis-Struktur

    • die Analyse-Möglichkeiten, um mehr über seine Hörer herauszufinden

    • ein deutscher Anbieter, der DSGVO-konform arbeitet

Was mich aber am allermeisten rockt: die Kooperation mit Auphonic.

Auphonic ist ein Web-Dienst, der Audio-Dateien optimiert, indem er unter anderem Störgeräusche entfernt und das Lautstärke-Level anpasst. Das alles geschieht automatisch, nachdem man seine Podcast-Datei bei Podigee hochgeladen hat. Diese Funktion ist für mich ein “Killerfeature”, weswegen ich nun auf Podigee schwöre.

Denn: Als Podcast-Laie oder Hobbyist nimmt man Folgen auf, die tontechnisch teilweise echt mies sind. Zum Beispiel, weil der Gast ein schlechtes Mikro einsetzt, er mal extrem laut und dann wieder total leise redet. Das alles kann man in der Postproduction ausgleichen – das kostet aber viel Zeit. Mit Podigee bzw. Auphonic entfällt diese nervige Arbeit.

Fazit

Klar: So wie man mit schlechten Zutaten kein Fünf-Sterne-Menü zaubern kann, so wird aus einer miesen Aufnahme auch kein Profi-Podcast. Aber die Codierungsleistung von Auphonic ist ein echter Boost für eure Tonqualität! Und damit ein starkes Argument, das meiner Meinung nach für Podigee als Podcast-Hoster spricht.


PS: In meinem USP Marketing Podcast könnt ihr dank Podigee unter anderem bei iTunes, Spotify, Deezer, Podcast.de , Listennotes , fydd und bei Podigee selbst anhören.

Bild: Pixabay

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