Wordpress PlugIns (Bild: Pixabay)

Obwohl WordPress von Haus aus viel kann, lebt es erst mit seinen PlugIns auf. Hier ein paar Empfehlungen, die besonders für Firmenblogs lohnenswert sind.

Die Highlights von A bis Y

Ich liebe WordPress. Alle meine Web-Projekte basieren auf dem kostenlosen Content-Management-System. Und auch fast alle meine Kunden setzen das ein, für Ihren Blog oder als Unterbau für ihre Firmenseite.

Obwohl WordPress von Haus aus viel kann, lebt es erst mit seinen PlugIns auf. Genau 56.094 gibt es. Zumindest war das der Stand am 30. April, 11:50 Uhr, auf WordPress.org. Jeden Tag werden es mehr. Hier den Überblick zu behalten – ein Ding der Unmöglichkeit.

Deswegen möchte ich euch ein paar PlugIns empfehlen, die ich selbst im Einsatz habe. Ich denke, sie machen auch euren Firmenblog besser und leistungsfähiger.

Hinweis: Die Liste ist alphabetisch sortiert.

Accordions by PickPlugins

Gibt es in einem Blogbeitrag oder einer Landingpage zu viel Text? Kein Problem! Mit der Accordions-Erweiterung lassen sich Inhalte zum Ein- und Ausklappen erstellen.

Antispam Bee

Spam nervt. Ein “Türsteher”, der bei meinen Seiten sehr gut funktioniert, ist Antispam Bee. Mit über 500.000 Installationen und einer durchschnittlichen Bewertung von knapp 5 Sternen scheine ich nicht der einzige zufriedene User zu sein.

Classic Editor

Ich gestehe: Ich bin kein Fan des neuen Gutenberg-Editors. Deswegen nutze ich die neuen CMS-Funktionen selten bis gar nicht. Wer wie ich die gute, alte Darstellung haben möchte, braucht den Classic Editor.

Contact Form 7

In vielen Themes fehlt eine Möglichkeit, ein Kontaktfeld einzufügen. Mit Contact Form 7 lässt sich dieser Mangel leicht beheben. Zudem ist es möglich, das PlugIn mit zusätzlichen Funktionen wie Re-Captchas aufzubohren.

Cookie Notice

Sie nerven! Die Pop-ups, mit denen die Webseiten-Besucher auf die Datenschutz- und Tracking-Maßnahmen hingewiesen werden. Aber in Zeiten der DSGVO braucht man sie halt. Noch ist umstritten, wie genau der Hinweis aussehen muss. Wer es einfach halten möchte, dem sei Cookie Notice empfohlen.

GA Google Analytics

Wer Google Analytics für seinen Firmenblog nutzt, muss beide Systeme zusammenbringen. Das geschieht unter anderem durch die Einbindung eines Tracking-Codes auf der Webseite bzw. dem Blog. Damit auch Laien das hinkriegen, gibt es – selbstverständlich – ein einfach zu bedienendes PlugIn: GA Google Analytics.

Info Boxes Shortcode And Widget

Lange Blogbeiträge sollten optisch aufgelockert werden. Das gefällt den Lesern und den Google-Bots. Infoboxen sind eine gute Möglichkeit, kurze Häppchen zu bieten.

Dies ist ein Test

So sieht eine Infobox mit dem PlugIn aus. Viele Dinge lassen sich hier einstellen, unter anderem die Hintergrundfarbe und die Rahmen-Darstellung. Schick, oder?

Jetpack von WordPress.com

Jetpack ist das Schweizer Taschenmesser, das von Automattic (dem WordPress-Hersteller) selbst stammt. Damit ist es beispielsweise möglich, die Ladegeschwindigkeiten zu verbessern, die Beiträge automatisch bei sozialen Netzwerken zu teilen und XML-Sitemaps zu erzeugen. Dieses PlugIn darf eigentlich bei keiner WP-Installation fehlen.

LuckyWP Table of Contents

Besonders bei langen Texten ist ein Inhaltsverzeichnis am Anfang sehr sinnvoll. LuckyWP Table of Contents erstellt diese automatisch anhand der H-Tags bzw. Zwischenüberschriften – inklusive Sprungmarken.

Page Links To

Manchmal benötigt man Weiterleitungen. Zum Beispiel wenn ein alter Text auf einen neuen umgeleitet werden soll. Redirects dieser Art lassen sich über die Page-Links-To-Erweiterung leicht realisieren.

PlugIn-Report

PlugIns sind zwar eine erstklassige Sache, um den Firmenblog zu pimpen. Doch sie können auch zu einem Sicherheitsrisiko werden. Besonders, wenn das letzte Entwickler-Update schon lange her ist. Der Plugin-Report stellt in einer schönen Übersicht dar, wie neu oder veraltet eure installierten PlugIns sind.

Wordpress Plugin Report

Popups – WordPress Popup

Es gibt unzählige PlugIns, um aufploppende Fenster zu gestalten. Ehrlich gesagt sind mir die meisten Tools zu umfangreich oder zu kompliziert. Mein Favorit ist diese Empfehlung, da sie recht simpel ausfällt.

Post Views Stats

Wie oft wurde ein Blogpost aufgerufen? Die Views lassen sich über Analyse-Tools wie Google Analytics oder Piwik herausfinden. Oder über Post View Stats. Diese kleine, aber feine Empfehlung zeigt die Abrufzahlen direkt in der “Alle Beiträge”-Übersicht an.

Search Meter

Wonach suchen die Firmenblog-Besucher in der Blog-eigenen Suche? Search Meter verrät es. Die Ergebnisse helfen dabei, die Zielgruppe besser zu verstehen.

VaultPress

Eine weiteres offizielles WordPress-PlugIn von Automattic. Die kostenpflichtige Erweiterung führt Sicherheitsscans durch und legt täglich BackUps des Systems an. Sehr sinnvoll!

WordPress Editorial Calendar

Spätestens wenn mehrere Personen am Firmenblog mitarbeiten, benötigt man einen Redaktionsplan. Der sollte unter anderem zeigen, wann welcher Beitrag erscheint. Der WordPress Editorial Calendar bereichert die Beiträge-Sektion um einen Kalender, auf der alle bereits publizierten und noch geplanten Posts zu sehen sind. Per Drag & Drop lassen sich diese leicht verschieben.

WordPress Popular Posts

Wer seinen Lesern die meistgelesenen Beiträge empfehlen will, sollte dieses PlugIn installieren. Als Widget zeigt es die Top-Posts der letzten 24 bis 48 Stunden.

WP Statistics

Wer kein externes Analyse-Tool wie Piwik nutzen möchte, dem sei WP Statistics empfohlen. Das liefert sehr detailreiche Zahlen und Übersichten. Ein echtes Power-Tool für die eigenen KPIs!

Wordpress Plugins WP Statistics

Yoast SEO

Yoast ist wahrscheinlich das meistgenutzte SEO-PlugIn. Und wahrscheinlich auch die Erweiterung, welche am meisten missverstanden wird. Nein – wer Yoast nutzt, hat seinen Firmenblog nicht automatisch für Suchmaschinen optimiert! Es zeigt “nur” an, wie gut die eigenen Bemühungen sind. Für echtes SEO benötigt man mehr als nur ein PlugIn.

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Bild: Pixabay

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